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Renovatio.

Tja ... da bin ich wohl wieder.

Nach einer ziemlich langen Zeit der Abstinenz melde ich mich wieder zurück - und das, obwohl ich zurzeit eigentlich andere Sorgen bzw. Dinge zu erledigen hätte. Aber da ich heute schon sehr fleißig war, was meine To Do List angeht und auch sonst eher kein schlechtes Gewissen habe, kann ich das hier jetzt ruhig machen.

Die mündliche Matura rückt immer näher, und ich hoffe nur, dass alles so halbwegs prima läuft. Dh im Klartext, dass ich die Fragen verstehe, die Präsentation halbwegs zitterfrei über die Bühne geht und ich nicht angesichts der Megahitze, die uns prophezeit wurde, zerfließe.

1. Englisch - Mr. Bauer
2. Religion - Herr Ehling
3. PCAD - Frau Hochreiter

So sieht die Reihenfolge aus. Damit kann ich leben. Als erstes die Präsentation zu haben, wäre wohl doch ein wenig arg gewesen. So kann ich mich zu einen netten Plausch (hoffentlich!) mit dem lieben Herrn Bauer setzen und hoffen, dass ich Death Penalty, Online Shopping oder sonst ein tolles Thema kriege.

Tja ... was gibt es noch ... Ich habe heute zu meinem Leidwesen festgestellt (und das Lied "A Way of Life" von Hans Zimmer ist schuld daran), dass ich noch nicht wirklich weiß, was ich mit meiner Zeit nach der Matura anfangen soll. Die PÄDAK ist sicherlich sehr reizvoll, und trotzdem weiß ich nicht, ob ich dafür geschaffen bin. Ist einfach so ein Gefühl. Aber ich glaube, das Einführungssemester wird schon seinen Dienst tun und mich bis spätestens nächsten Februar darüber aufklären, ob ich das Richtige mache oder nicht.

Zum Glück gibt es gerade diverse sportliche Veranstaltungen, die mich vom Nachdenken abhalten. Damit gemeint sind der Confed Cup in Südafrika und die U21 Europameisterschaft in Schweden. Wobei letzteres nur interessant ist/bleibt, wenn Spanien heute gegen Deutschland einen Sieg einfährt. Ohne Spanien ist alles doof.

Ich werde mir jetzt meine Zusammenfassung zum PCAD Thema "Schrift" krallen, mich auf das Bett meiner Eltern vor den tollen Fernseher catchen und mich auf einen entspannten Abend, begleitet von den nervigen Tröten der südafrikanischen Meute, einstellen. Vielleicht klärt das ja ein wenig meinen Kopf.

Schönen Abend wünsche ich euch noch!

15.6.09 20:26


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Von "gebrandmarkten" Fotos.

Gebrandmarkte Fotos sind wohl das blödeste, das einem auf dieser Welt passieren kann. Mir zumindest.
Da findet mann auf gettyimages.com ansehnliche - und damit meine ich wirklich ansehnliche - Fotos von unser aller Lieblingstorwart, und dann verfliegt die Freude im Nu, weil diese Fotos

a) noch das blöde Zeichen der Fotoagentur quer über den besten Stellen tragen und
b) noch nicht auf daylife.com ohne diese Brandmarkung zu sehen sind.

Das nenn ich doch mal ungerecht! Warum will uns die Welt solche Fotos bloß vorenthalten oder uns quälen, indem sie versucht, uns wertvolle Euros dafür aus der Tasche zu ziehen?
Jener Torwart mag schon seine 60 Millionen wert sein, trotzdem zöge ich es vor, ihn gratis auf meinem Bildschirm zu sehen.

Gebrandmarkte Fotos schaden der Menschheit. Echt.

Des weiteren versuche ich gerade mehr oder weniger erfolgreich, mich zu motivieren. Zwei Tage sind es noch bis zu den mündlichen Prüfungen. Ich fühle mich zwar relativ gut vorbereitet, aber trotzdem will alles nochmal durchgegangen werden.

Ob Schlieri seine Prüfungen gut überstanden hat? Seine Homepage wird's uns schon verraten. Dann mal los.

Bis bald.

16.6.09 17:45


Von Zwielicht und Schatten.

Nun gut, ganz so viele Schatten gibt es jetzt draußen nicht zu sehen. Vom Zwielicht gibt es allerdings genug.
Die Luft sieht aus, als waberten gelbe Schleier über die Dächer der Häuser und lösten sich am Horizont, wo sie der endlos blaue Dunst erwartet, auf.

Okay. Jetzt ist es bereits dunkel. Auch schön.

Die Matura ist übrigens richtig toll über die Bühne gegangen. Eine Auszeichnung ist schon was feines. Mal sehen, wie sich das Ganze beim Landeshauptmann abspielen wird.

Irgendwie ist mir gerade die Inspiration ausgegangen.
Mist.

21.6.09 21:21


Von einer brettervernagelten Treppe.

Eine solche hätte ich bei Gott gerne.
Nun, eine Treppe ist in unserem Haus an und für sich bereits vorhanden, eine solche brauche ich mir nicht mehr anzulachen.
Die dazugehörigen gewünschten Bretter samt Nägeln stellen jedoch ein weitaus unlösbareres Problem dar.

Grund für diesen wirklich verzweifelten Seelenwunsch sind die kaum mehr zählbaren Besuche, die mir meine Großmutter pro Tag/Stunde abstattet. Ganz ehrlich, würde ich alleine für die heutigen Stippvisiten je 1000 Euro bekommen, wäre ich jetzt schon Millionär. Wahrscheinlich.

Die Dinge, die sie bei ihren Besuchen mitbringt, sind belangloser als belanglos, und da ich mich weder ständig mit Schokobananen/anderen Süßigkeiten vollstopfen will oder irgendwelche Auskünfte über den Verbleib/Gesundheitszustand irgendwelcher Personen geben kann, sind sie zumeist auch ziemlich ergebnislos.

Wenn sie dann unverrichteter Dinge wieder abzieht, ist sie meistens schlecht gelaunt. Nicht etwa, weil die Antworten so spärlich ausgefallen sind, bei Gott nicht. Die Antworten waren bloß zu laut. So einfach ist das.

O: "Wo fährst du hin?"
T: "Nach Passau." [normal voice]
O: "Wohin?"
T: "Nach Passau." [a little bit louder]
O: "Wohin??"
T: "Nach Passau." [geduldsfaden spannt sich]
O: *unverständiges Lächeln*
T: "Nach PASSAU!" [maximum voice]
O: *böser Blick* "Du brauchst nicht zu schreien, ich hab doch nur gefragt!"

Und dann zieht sie ab. Wie oben beschrieben. Elend, oder?
Was soll man in so einer Situation noch sagen?
Richtig, nichts.

Deswegen wäre es von vornherein besser, man käme gar nicht mit solchen Situationen in Kontakt. Wofür wiederum die Treppe, von Brettern vernagelt, gut wäre.
Aber da ich weder so viele Bretter noch die Erlaubnis meines Vaters für solch ein Unternehmen habe, bleibt wohl alles beim Alten.

Am schlimmsten ist wohl die Gewissheit, dass oben genannte Szenarien am heftigsten sind, wenn ich alleine zuhause bin.

Ich glaube, dieses Jahr muss ich ausziehen, wenn meine Eltern im Urlaub sind.
22.6.09 14:51


Von Regen, Regen und nochmal Regen.

Also schön langsam geht einem dieses nasse Zeug definitiv auf den Geist. Da freut man sich zum einen, sich nach der bestandenen Matura etwas in der Sonne braten lassen zu können und etwas Erholung zu genießen. Zum anderen freut man sich total auf das anstehende Platzkonzert vor einem - nennen wir es In-Lokal - Schärdings ... und was passiert?

Exakt. Regen.

Aber kein Nieselregen oder ein paar leichte Tropfen. Eine ganze Menge davon. Warum denn wenig, wenn man auch die volle Ladung haben kann?

Da sitze ich nun, einen Tag vor dem Abflug in die Türkei, und die wochenlange Vorfreude auf ebenjenes Platzkonzert schmilzt wie ein Schneemann in der nicht existenten Sonne.
Stattdessen Musikprobe. 20 Uhr.
Auch was, aber nicht das, was ich wollte.

Der Koffer ist übrigens schon gepackt. (Fast) fix und fertig. Geht eben schneller, wenn man den ganzen Nachmittag nur drin bleiben kann.

Habe heute mit Erstaunen und mit einem gewissen Maß an Freude festgestellt, dass Orson Bean, besser bekannt als der gute alte Loren Bray aus Dr. Quinn, eine Gastrolle bei Two and a half Men hatte. Habe ihn sofort erkannt. Diese Gesichtszüge sind einfach unverkennbar.

Was ich heute noch tun werde?
Hm, mal abwarten, ob die Schwester früher kommt oder nicht. Wenn ja, dann werden wir wohl unsere typischen Lästerschwesteraktivitäten vornehmen, dann in die Probe gehen und nachher noch zum KW oder so. Wenn nein, dann werde ich noch ein wenig aufräumen, mich in Kleidung und meine tollen neuen Schuhe schmeißen und alleine in die Probe gehen, und nachher dann mit der Schwester zum KW oder so.

Ist doch ein toller Plan für den Abend.
The eve of Maturareise.

Man darf gespannt sein. Vielleicht habe ich ja die Gelegenheit, meine Erlebnisse in Form eines Shortcuts kundzutun.

Schönen, verregneten Abend.
26.6.09 17:48


Von Wolkenfetzen und Flughäfen.

Der Himmel hat sich im Gegensatz zu gestern noch kein bisschen geklärt. Wie denn auch, es regnete die ganze Nacht, begleitet von unzähligen Blitzen und ein paar pseudo-furchteinflößenden Donnerschüben, dann war das gröbste auch wieder vorbei.

Diese Dinge tragen jedoch Schuld daran, dass sich die Sonne nun äußerst schwer damit tut, die undurchdringlich scheinende Wolkendecke zu durchbrechen. Ein wenig hat sie es zwar schon geschafft, aber wer weiß, ob sie noch stark genug für mehr ist.

Ich persönlich freue mich über dieses Wetter. Hier zuhause ist das Wetter alles andere als sommerlich, während es in der Türkei sicher an die 30 Grad haben wird. Mit strahlendem Sonnenschein. Und Strand. Und Meer. Ich kann es kaum erwarten.

Koordination mit Judith erfolgt kurz vor Eintreffen am Linzer Flughafen, Blue Danube Airport, aktuell Schauplatz einer meiner Fanfictions. Zwar nur übergangsweise (schließlich will I.C. nicht für immer da bleiben), aber immerhin.
Auf jeden Fall treffen wir uns beim Flughafen, um gemeinsam einchecken zu können. Bin ja schon gespannt, wie die Sache mit der Zimmereinteilung läuft. Zweibettzimmer wären schon was feines.

Um zurück zum Flughafen zu kommen. Der Linzer Flughafen ist klein, aber irgendwie niedlich. Ich mag das Airest-Restaurant, von dem man einen tollen Blick auf die Rollbahn hat und alle Flugzeuge ankommen und wegfliegen sieht.
Ich mag die Besucherterrasse, von der aus - vor allem bei Sonnenschein - die Aussicht noch spektakulärer ist.
Ich mag den Flughafenflair generell ...

So, werde nun die 15 Euro für das Visum in meine Geldtasche packen und mich auf die Suche nach einem zweiten Buch für die Reise machen. Ich sollte zwar an "Challenges" weiterschreiben (was ich auch tue!), aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass a) die Tatarin alleine zuwenig wird und b) The Green Mile nicht mitgenommen werden kann, weil ich es bis eins ausgelesen haben werde.

Tja. Kann man nichts machen.

Mein heutiger Tipp: Römerquelle Emotion "Granatapfel".
Tolle rote Flasche, leckerer Geschmack.
Vorsicht - LIMITED EDITION.

Schönen Tag.

27.6.09 11:28





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