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Sombrero-Attacke

Eine solche musste ich zu meinem größten Widerwillen gestern Abend über mich ergehen lassen.
Ich glaube, für den Rest meines Lebens werde ich Sombreros hassen ... (naja, vielleicht nicht die richtig schönen, großen, reichverzierten mexikanischen; dafür aber die kleinen, strohigen Partysombreros, die man in jedem Faschingsladen zu kaufen kriegt).

Gestern, an besagtem Abend, kam ich wieder mal einer musikalischen Verpflichtung nach, d.h. ich befand mich kurz nach halb sieben in Johannas Auto und fuhr gemeinsam mit ihr, ihrem Bruder Klausi und Flöten-Sister Reebie in den Nachbarort hinunter, weil die dortige Feuerwehr ihr 140jähriges Bestandsjubiläum feierte. Wir alle waren sehr verwundert, denn ein Ort, der es nicht zustande bringt, mehr als 5 kinder pro Jahr hervorzubringen, sollte schon so lange eine Feuerwehr haben? oO

Die Feuerwehr entpuppte sich schließlich als eine aufgestellte Reihe aus maximal 10 Leuten, die uns kopfnickend begrüßten.
Nachdem wir vor unserer eigenen Feuerwehr (die wir ja begleitet hatten) Marschaufstellung genommen hatten, warteten wir, bis die anderen Feuerwehren vor uns den langen Weg des Einzuges angetreten hatten. Und das war eine lange Zeit.
Blieb also genügend Zeit, um noch eine (oder zwei) zu rauchen (ca. die Hälfte aller anwesenden Musiker), ein Stamperl Schnaps von Petra und Anita zu trinken (wir natürlich ^^) und über die Tauglichkeit der neuen Uniform-Krawatten zu diskutieren. Bäh.

Schließlich marschierten wir ein, und nach einem Kicheranfall der gesamten Kapelle ob des Musikvereines Engelhartszell (DIESE TRACHT!!!) und unserer inkompetenten,marsch- und befehlsunfähigen Feuerwehr traten wir schließlich zur Bierbar ab. Dort war Pepi so gnädig und spendierte Reebie und mir ein Bier (hey, ein Reim ^^). Gott strafte uns sofort für diesen Genuss, indem er es zuließ, dass sowohl Pepi als auch ich uns bei diesem verfluchten Bierdeckel in den Finger schnitten.
Zur H***e noch mal ...

Beim Festakt war schließlich die Nacht schon hereingebrochen, ergo: keiner konnte mehr sehen, was in den Noten stand. Genauso muss es auch geklungen haben.

Nachher wurden wir auf ein Essen ins Festzelt (das irgendwie kaum größer als ein Partyzelt war) gebeten. Vorne auf der Bühne unterhielt ein Humorist, der sich selbst als Discobauer bezeichnete, sowie eine Volksmusikband die Meute (die sich davon aber nicht recht beeindrucken ließ.
Ich führte ein ruhiges Gespräch mit Reebie, als plötzlich dieser Humorist neben mir stand und laut sagte "Hui, jetz nimm i ma moi oan von da Musi!" Sprachs, und packte mich an meinem - frisch gebügelten - Hemd.

Mich heftig wehrend wurde ich trotzdem mit zur Bühne geschleppt, wo ich ihm verraten musste, wie ich hieß und ob ich schon verheiratet war, während meine Musikerkollegen mich anfeuerten. Zumindest Bernhard ^^ und der Rest.
Das ganze endete damit, dass ich einen Sombrero (!) aufsetzen und mich auf die Schultern des Humoristen setzen musste. Bäh.
Dann sang er ein Lied ("Die Hände zum Himmel", schenkte mir ein Red Bull Käppi und ich war wieder frei. Gott. Sei.Dank.

Peinlich, peinlich. Hoffentlich existieren keine Fotos. Oder Videos. Bäh.

Schließlich schaffte ich es, mich in das vollbesetzte Auto von Roland zu quetschen und fuhr mit ihm, Lisi, Bernhard und Hansi nach hause...
Bevor die anderen aber noch zu einer Tour durch die heißesten Clubs in St. Aegidi (sprich: Biker-Party beim Bognerwirt, Wirt z'Walleiten) aufbrachen, schaffte ich es, mich zu befreien.

Der Abend war gelaufen.

1.9.07 17:31


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New Life

Ein neues Leben hat angefangen ... (natürlich nur symbolisch gemeint, und nicht mit allen Lebensbereichen übereinstimmbar).
Aber in mancherlei Hinsicht hat sich seit heute vieles verändert ...

Working Classes Mein Freund hat heute seine neue Stelle als Projektleiter bei "Gschiel Wohndecor" in Traun angetreten. Ich freue mich für ihn, zu lange schon war er auf Arbeitssuche, und für diese Stelle hier schlägt er sich sogar seine Träume als Musikschullehrer oder Musikstundent aus dem Kopf. Trotz allem bedeuten die Arbeitszeiten Mo-Fr 8-12 13-17:30 (14 Uhr am Fr) eine gewisse Umstellung, für uns beide. Auch wenn ich nebenher in der Schule bin.

Ring Ring Telefonieren in den Pausen wird jetzt nicht mehr gehen. Das Feuerwesen wird man nicht mehr jede Pause am Handy kleben sehen, höchstens in der Mittagspause. Was die SMS angeht, so ist das noch ungewiss ... Eine große Umstellung, vor allem, wenn man den sicheren Kontakt liebt und ihn gewöhnt ist.

On the train Man kann auch nicht mehr, wenn man um halb zwei das Irrenhaus namens Schule verlässt, einfach in den Zug steigen und zu ihm fahren. a) wer holt mich ab (naja ok, dass könnte sein Vater oder seine Mutter machen). dann kommt aber auch schon b) was mach ich den ganzen Nachmittag allein bei ihm zuhause? :-(
Diese schönen Zeiten der Unbeschwertheit sind leider vorüber.

Und zu allem Überdruss fängt in einer Woche auch schon wieder die Schule an. Mist.

Mist.
Mist.
Mist.

Also heißt es, diese Woche noch genießen.

Upcoming Birthdays:
3.9.  Ingo (Friend)
4.9.  Georg (Cousin)
5.9.  Mama (Mama)
9.9.  Opa (Opa)
10.9. Hannes (Schatzzzz)
11.9. Magi (Lieblingscousine und Bald-Firmpatenkind)
12.9. Jonas (Nachbarsjunge)
13.9. Pepito (Papa & Mama Patenkind)
13.9. Hannes Papa
16.9. Feiern in Piberbach =)

Achja, und die Schule fängt so nebenbei am 10. an.
Was man in all dem Trubel ja leicht vergessen kann.

Apropos: Essen geh ich jetzt auch.

HAM.
3.9.07 12:26


Vom Spachteln und Spechteln

Nur ein kleiner Buchstabe trennt diese beiden doch so gleichen Wörter voneinander. Ungleich machen sie nur das "a" und das "e", die sich so gar nicht ähneln wollen (bis auf die Tatsache, dass beide ein Selbstlaut sind).
Trotzdem können beide Begriffe in ihrem Sinne viel mit jemandes Leben zu tun haben. Heute haben sie sich meines ausgesucht.

Spachteln nennt man die überaus Dreck fabrizierende und ziemlich mühselige Arbeit, die die Maler in unserem Vorhaus grade verrichten. Sie spachteln die Wände mit - genau - Spachtelmasse voll und ermöglichen es uns dadurch, die großen Flächen beliebig zu streichen (Rot! Rot!) Umständlich wird das ganze dadurch aber, dass sie es dreimal spachteln müssen, und dazwischen immer bis zum trockenen Zustand warten. Ergo kann das SPACHTELN eine Weile dauern.

Hingegen ist das

Spechteln ein typischer Mundartausdruck des hinteren Innviertels, vielleicht sogar des Mühlviertels und anderen Regionen, man weiß es ja nicht. Es ist schwer, dafür einen hochdeutschen Ausdruck zu finden, aber ich denke, man kann es als "spionieren, heimlich beobachten" übersetzen. Ein Beispiel dafür: Wenn Johanna und Rebecca* mitten in der Nacht nach der Musiprobe zu Ines hinauffahren, nur um zu schauen, ob das Auto des Kapellmeisters wieder oben steht und er Ines auf ein Stelldichein besucht, nennt man das "spechteln". Eigentlich einfach.


* Namen wurden nicht von der Redaktion geändert. 
4.9.07 15:35


Viele, viele Dinge

Genau heute, am 5. September 2007, ist so ein Tag, an dem viele, viele Dinge passieren. Die einen sind groß, die anderen klein, und trotzdem bestimmen sie den weiteren Verlauf des Tages.

An dieser Stelle möchte ich meiner Mutter ganz herzlich zum Geburtstag gratulieren (obwohl ich das in Wirklichkeit schon getan habe).
<3

Da - wie schon im gestrigen Entry erklärt - noch immer die Spachtler auf unseren Wänden herumhängen und ihrer Arbeit nachgehen, hat meine Mutter beschlossen, ihren Geburtstag zwei Kilometer weiter im Riesenhaus meiner Oma zu feiern.
Eine Pool Party wäre schön ... in Anbetracht dessen aber, dass der Pool - obwohl in einer Halle - nur 20 Grad hat, ist das vielleicht keine gute Idee. Mist.

Heute kommt auch endlich Hannes wieder ... Ich hoffe, er redet imt seinem Chef ... inkompetente Firmenleiter sind schon was störendes.

Heute noch zu tun:

  • Arbeitswäsche bügeln
  • Window Color Bild von Betty holen
  • Gäste-, Schlaf- und Badezimmer sowie Korridor bei Betty staubsaugen
  • Bilder hochladen (*Grml*)
  • Mit den heute bekommenen Fotos spekulieren
  • Mamas Auto staubsaugen und nass/trocken wischen
  • Mama das Geschenk geben (erst wenn Hannes da ist)

Es geht doch nichts über ein Quäntchen Organisation.

Einen schönen Tag noch!

5.9.07 15:09


Ok, Ok

An manchen Tagen versucht man sich einzureden, man sei ok.

Andere Leute wiederum versuchen einem einzureden, man sei
nicht ok.

Wenn man sich so und so fühlt, ist das eine schlimme Zerreißprobe dessen, was man von sich selbst denken soll.




Was also soll man glauben?
6.9.07 15:48


Hoist the Dämmplatten ...

All jene, die ein kleines bisschen gehobenes Englisch verstehen und zufälligerweise auch noch den Soundtrack des dritten Teils von "Fluch der Karibik" besitzen, werden sich ob dieses mysteriösen Titels wundern. Verübeln kann es ihnen niemand, sogar ich nicht.

Denn was hat "Hoist the Dämmplatten - Hisst die Dämmplatten" für einen tieferen Sinn?

Genaugenommen: keinen. Das war klar. Wer allerdings jetzt Aufklärung haben will, bekommt sie auch.
Wie so mancher, vorangegangener Titel ist auch dieser hier einer plötzlichen Eingebung meines oftmals sehr verwinkelten, verwirrten Hirns entsprungen und setzt sich zusammen aus :

a) dem Lied, das ich gerade höre, und auf das ich oben schon hingewiesen habe: Fluch der Karibik 3, Lied 1: "Hoist the Colors"
b) den Dämmplatten, die wir gerade die Stiege heraufgeschleppt haben und mit denen ein Fremdling namens Christian in den nächsten Stunden/Tagen/whatever die Dämmung für den Estrich legen wird.

Die letzten Vormittage durfte ich wieder einmal gnädigerweise bei meiner Oma verbringen, während meine Eltern zur gleichen Zeit entweder auf der Baustelle werkelten und mich nicht brauchten oder Küchengeräte suchend durch die Gegend fuhren.
In diesen Vormittagen habe ich mich auch als Tischaufdeck-Queen, Serviettenfalt-Meisterin und Kaffee-mach-und-bring-Spezialistin etablieren können. Den Arbeitern sei Dank. Vielleicht sollte man ihnen Extralohn dafür zukommen lassen.

Der Sarkasmus des letzten Satzes hat keineswegs etwas mit Gehässigkeit oder seltsamen Gedankenströmen zu tun, oh nein. Die einfache Diagnose dafür: Dr. House.
Zu lange schon hatte ich mir von anderen angehört, wie TOLL diese Serie doch sei, und Marlene kam nach dem Schauen nicht mehr davon weg, immer und überall sarkastisch zu sein und sich auf Dr. House rauszureden (das kann echt nerven ^^).
Also musste ich wohl oder übel mir selbst ein Bild machen, und ich stellte fest, dass dieser schrullige Doc, den ein altbekannter GZSZ-Schauspieler synchronisiert (man fühlt sich immer an totgeglaubte Piloten und unfähige Familienväter erinnert), doch sehr amüsant und gut ist. Gut ist auch die Serie, der Plot, alles. PWP ist hier sicher nicht der Fall.

PWP = Plot? What Plot? Die wahre Bedeutung dieser Abkürzung wollt ihr lieber nicht wissen.

Soeben habe ich auch das Geburtstagsgeschenk für Lieblingscousine Magdalena fertiggestellt: ein ziemlich echt aussehendes Papp-Handy, Marke Sony Ericsson, dass einen 20-Euro Schein beinhaltet, von dem sie sich ein Guthaben für ihr eigenes Handy kaufen kann.
Außerdem war ich grade drüben beim SPAR Geschäft, nur um festzustellen, dass ich wieder mal nicht auf die Uhr gesehen hatte und sie noch nicht geöffnet hatten. Na toll.

Drum werd ich mich jetzt wieder auf den Weg dorthin machen, denn 14:30 heißt: Es ist Spar-Time! :-)

Habt noch einen schönen, vorvorletzten Ferientag!


7.9.07 14:29


Ein Bus voller Musikanten

Hei, das wird ein Spaß.
Zumindest begründet sich dieser Ausspruch auf die mittlerweile fünfjährige Erfahrung, die ich schon in Bussen voller Musikanten gemacht habe.
Sei es nun in einem Bus voller betrunkener Kopfinger auf dem Weg nach Hause oder viele Male in einem unserer Busse mit leicht angeheiterten, im Stehen musizierenden Musikern unseres Vereins, jedes Mal wieder war es eine Mords-Gaudi.

Auch wenn es die, von denen wir herkamen, nicht immer so gesehen haben. Aber egal.

Heute geht die Reise in unserem Schi-Scha-Schaukelbus nach Haag am Hausruck. Von dort kennen wir nicht sehr viele Menschen. Die Ausnahmen dazu sind die Schwester des Obmanns, die dorthin geheiratet hat, und ein Cordhosen tragender, Kaffee aus Pappbechern trinkender Posaunist namens Philipp, der bei der letzten Konzertwertung so lieb war, uns auszuhelfen.

Also düsen wir heute dahin, anlässlich des 240jährigen Jubiläums der dortigen Musikkapelle.
Mal schauen, wie es wird.

Mist, die Zeit läuft mir davon. Es bleibt noch viel zu tun.

8.9.07 15:59


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