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Von düsteren Zukunftsaussichten.

So wahr ich hier, an diesem Abend, früher als gewohnt nach einer Orchesterprobe, in meinem Zimmer sitze, sind die Zukunftsaussichten nicht besonders rosig. Zumindest nicht, was einige Dinge anbelangt.

Ein Skiwochenende in den Ferien.
Ein Skiwochenende an meinem Geburtstag.
Ich, den Geburtstag daheim verbringen wollend.
Manch andere, das Wochenende skifahrend verbringen wollend.
Ich, den Geburtstag wohl ohne diese Freunde verbringend.

Ein Sommerseminar eines Auswahlorchesters.
Ein Seminar voller gemischter Erinnerungen.
Ein Seminar mit Einladung für R.
Ich, dieses Seminar nicht mitmachen wollend.
Ich, mich in seelischem Zwiespalt befindend.

Ein Medizinstudium.
Ein Medizinstudium in Wien.
R., dieses Medizinstudium anstrebend.
R., ohne Aussichten auf eine Zukunft hier.
Ich, ohne meine Schwester, allein.

Es wird Zeit, dass dieser Abend vorübergeht.

*feuerwesen

15.1.10 22:50


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Von sinnlosen T-Shirts und versäumten Beerdigungen

Der heutige Titel meines Eintrags mag vielen etwas sonderbar und ohne Zweifel auch ein wenig makaber erscheinen - ist er bei näherer Betrachtung aber nicht. In Wirklichkeit spiegelt er bloß Tatsachen wider, die sich heute, an diesem eigentlich schönen Tag, ereignet haben.

Was die Beerdigung angeht, so tut es mir ehrlich leid, sowohl diese als auch die dazugehörige gestrige Musikprobe versäumt zu haben. Die Schulpraxis hat es leider nicht erlaubt, mir heute freizunehmen und N. auf seinem letzten Weg zu begleiten - schade eigentlich. Wie oft hat er mich auf den weiten Weg nach Linz mitgenommen, so dass ich nicht mit dem Bus fahren musste? Unzählige Male ... Nach seiner Pensionierung habe ich ihn zwar nicht mehr oft gesehen, aber trotzdem ist es immer komisch, wenn man vom Tod eines solchen Menschen erfährt und sich bewusst macht, dass er nicht mehr da ist.

Nun, wenden wir uns ab von den traurigen, schmerzlichen Themen und beschäftigen uns mit dem ersten Teil des heutigen Titels - das sinnlose T-Shirt.

Das sinnlose T-Shirt, dass - lang erwartet - vorgestern endlich mit der Post eingetroffen ist, habe ich einem lustigen Gewinnspiel, veranstaltet von Österreichs größtem Radiosender, zu verdanken. Dieses Gewinnspiel war an sich schon bloß als sinnloser Zeitvertreib gedacht, und als ich daran teilnahm, hatte ich absolut keine Intentionen, auch zu gewinnen.
Aber wie es der Zufall so wollte, habe ich wohl zum ersten Mal in meinem Leben bei einem Gewinnspiel gewonnen. Und dann so etwas. Irgendwie hatte ich mir ja gewünscht, beim Gewinnspiel für einen Audi zu gewinnen. Oder für eine Traumreise. Aber nicht für ein T-Shirt mit einem Aufdruck von Fiona Swarovskis Beschreibung für ihren diesjährigen Adventkranz.

Naja, trotzdem ist das T-Shirt irgendwie witzig, schon alleine deshalb, weil S. und ich uns schon vor Weihnachten über besagte Beschreibung Fräulein Swarovskis furchtbar amüsiert haben. Insofern ist der T-Shirtgewinn also eine Bereicherung.

Ich merke, heute bin ich nicht wirklich kreativ, was diesen Blog hier angeht. Nun, vielleicht sollte ich die Sache auf sich beruhen lassen und mich meiner To-Do-Liste für den restlichen Abend zuwenden, um wieder etwas mehr Inspiration zu erlangen.

Heute noch zu tun:
- Haare waschen (zeitaufwändig, aber nötig)
- mit J. und J. quatschen (über Stories und andere Sachen)
- an Kapitel 16 von DLG weiterschreiben (und einen Torwart im Siegestaumel darstellen)
- mein von J. ausgeborgtes Buch weiterlesen (sehr empfehlenswert)

*feuerwesen

14.1.10 20:09


Von langen Nachmittagen und gefrorenen Himbeersäften

Hallo alle miteinander!

Man fasst es kaum, aber ich schaffe es tatsächlich, hier wieder einmal einen Eintrag zu hinterlassen. Darauf gebracht hat mich meine neue Bekannte (gut, so neu ist sie gar nicht, wir 'kennen' uns schon ein Weilchen) J., da ich vor fünf Minuten ihren eigenen Blog begutachtet und irgendwie wieder Lust bekommen habe, einen Entry hier zu verfassen. Gut für mich, hoffentlich gut für euch.

Anscheinend hat mich heute das Schreibfieber an sich gepackt. Nachdem ich gestern noch etwas plan- und inspirationslos hier im 0212 lümmelte und den Laptop so bald wie schon lange nicht mehr ausgeschaltet habe, um zu lesen, ist heute ein richtiges Schreibfieber ausgebrochen. Wahnsinn. Ich bin erstaunt darüber, wie viel man in nur einer Freistunde auf der Uni schaffen kann. Auf alle Fälle werde ich das nun fertigstellen und J. zum Lesen vorlegen, damit sie ihren Senf dazugeben kann. Das ist das Spannende an Partnerarbeiten - man kennt seine eigenen Sachen und freut sich immer darauf, wie die andere im nächsten Kapitel weitermacht.

Heute war glücklicherweise schon früh Schluss an der Uni - Mittwoch ist diesbezüglich ein sehr angenehmer Tag. Schatz hat mich abgeholt und zu McDonald's kutschiert, wo wir uns die Bäuche mit dem leckeren, neuen Chicken Cordon Bleu vollgeschlagen haben - sehr empfehlenswert!
Danach war ich noch einkaufen und bin jetzt wieder zurück im 0212. Bis 15 Uhr gibts noch eine kleine Pause, in der ich alle schrifstellerischen Sachen erledigen kann, dann kommt was für die Uni dran. Und dann, nach nicht allzu langer Zeit, wieder was für's neue Kapitel ...

Was den gefrorenen Himbeersaft angeht: Ich versteh's echt nicht, wie das passieren konnte. Ihr wüsst wissen, dass hier im Studentenheim der Weg zum Kühlschrank rüber in die Küche irrsinnig ... unnötig und lang ist. Zumindest für Judith und mich. Deswegen haben wir bereits unsere Fensterbretter zweckentfremdet und da draußen alles gelagert, was eigentlich in den Kühlschrank gehört. Aber wofür ein Kühlschrank, wenn ein Fensterbrett vor der Nase die gleiche Arbeit erledigt?
Auf alle Fälle bunkere ich da draußen immer meinen Saft für den nächsten Unitag, damit ich a) ihn morgens nicht herrichten muss und b) er schön kühl ist. Vor den Ferien hat das immer problemlos hingehauen (auch bei Schnee und niedrigen Temperaturen), aber heute? Heute war die Flasche steinhart und der Inhalt gefroren, als ich sie reingeholt habe.

Toll. Sieben Uhr morgens ist echt keine Zeit, um sich Notfallprogramme für die flüssige Versorgung auszudenken.

Geschafft hab ich's aber trotzdem ... und jetzt werde ich meinen langen Nachmittag nutzen gehen!

*Feuerwesen

P.S.: Habe zu meinem großen Ärgernis entdeckt, dass kein Sender meines Vertrauens es für wert befindet, Sapporo zu übertragen. Schweinerei.

13.1.10 14:42


Von neuen Semestern und einem Quäntchen Heimweh.

Da sitze ich nun, in meiner neuen Bleibe. Einem frisch generalsanierten Studentenheim namens "Petrinum", in einer zugegeben ziemlich schicken und vor allem still grünen Gegen von Linz. Die Aussicht aus meinem Fenster ist überwältigen, vor allem bei Nacht - wobei ich ohnehin finde, dass Linz nur bei Nacht eine schöne Stadt sein kann.
Judith ist leider noch nicht eingetroffen (mit ihr teile ich das Zimmer), aber damit muss ich leben. Gestern Abend war es schon ein wenig heftig, einfach so einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, nach drei Monaten Heimat plötzlich wieder in der Großstadt die Zelte aufzuschlagen. Mann, ist mir das schwergefallen. Ich fühlte mich sofort an meine erste Zeit im Internat zurückversetzt, und obwohl ich mir vorgeredet habe, wie gut im Endeffekt alles dort gelaufen ist, war mir doch etwas mulmig, so ganz alleine. Ein bisschen Heimweh war auch dabei, ich geb's ja zu.
Auf alle Fälle habe ich die erste Nacht gut überstanden und bin heute Morgen voller Elan aufgestanden, um den ersten Tag an der Hochschule hinter mich zu bringen - was im Endeffekt auch gut gelungen ist. Wir wurden sofort nach der Begrüßung in die Praxis-Volksschule geschleppt und einer Horde Neunjährigen vorgesetzt Das war lustig, aber kein Problem, da die Kinder allesamt lieb und gesittet waren. Spannend war außerdem, dass, obwohl wir nur zwei Stunden in der Klasse waren, schon klar erkennbar verteilte Rollen auszumachen waren ... Da gab es den Casanova und Rowdy Marc, den Klassenkasper mit der verwegenen Frisur Gregor, den Träumer Jan und Johanna, die unheimlich neunmalklug und wahrscheinlich sonst auch recht intelligent ist.

Alles in allem war es ein recht spannender erster Tag, nicht zuletzt weil wir feststellten, dass in meiner Gruppe mehr aus meiner Gegend eingetragen sind, von denen ich vorher nichts wusste

Pläne für heute Abend sind nicht sonderlich spektakulär - Willkommensabend hier im Wohnheim, dann holt mein Freund mich ab, gemütlicher Abend bei ihm. Ende

Euch auch einen so schönen Abend!

 

1.10.09 17:48


Von Drumsticks und nicht vorhandener Unterstützung.

Der heutige Eintrag wird nur sehr kurz ausfallen, und dies aus mehreren Gründen.
Erstens bin ich gerade in eine Unterhaltung mit Juli vertieft, in der es einerseits um das gestrige (äußerst erfolgsgekrönte) Real-Spiel und andererseits um Caminos und andere Albernheiten geht. Zweitens bedarf die Situation, aus der heraus ich diesen Eintrag verfasse, nicht allzu vieler Worte, zumindest meiner Ansicht nach.

Am Montag hatte ich meine erste Schlagzeugstunde, in meinem vorherigen Eintrag habe ich darüber berichtet, glaube ich. Mit genau dieser Stunde hat auch dieser Eintrag zu tun, wobei ich den Titel wieder mit "Drumsticks" gewählt habe, ich finde dieses Wort einfach toll.
Jedenfalls fand am Montag besagte Stunde statt, und ich war schlichtweg begeistert. Mein Lehrer, H., war nett und freundlich und vermittelte mir sofort das Gefühl, am richtigen Ort zu sein und das richtige zu tun. Als ich die Stunde verließ, tat ich das mit einem Lächeln im Gesicht - ich fühlte mich gut, weil ich eine neue Aufgabe hatte, der ich mich von jetzt an widmen konnte, und weil diese Aufgabe etwas völlig Konträres zu meinem Tun bis dato ist.

Dann kam ich allerdings nach Hause und sofort bekam ich wieder zu spüren, was meine Eltern davon denken. Gut, meine Mutter ist inzwischen besser drauf und versucht sogar, anregende Gespräche diesbezüglich zu führen, aber bei meinem Vater denke ich, dass er mich diesbezüglich musikalisch nur sehr wenig unterstützt. Ich verstehe das nicht - gut, er hätte es vielleicht lieber, ich hätte mit Querflöte weitergemacht, aber das spiele ich ja immer noch! Und eines Tages, so Gott will, werde ich auch wieder Unterricht nehmen und das Goldene Abzeichen bestehen. Nur jetzt kann ich das noch nicht. Dieser eine Tag im Winter damals hat irgendwas verändert, und ich weiß, dass ich noch nicht wieder bereit bin, um da anzuknüpfen, wo ich aufgehört habe. Dafür sitzt es noch zu tief und deutlich.
Deswegen die Sache mit dem Schlagzeug. Ich finde es toll, etwas neues zu lernen, etwas völlig anderes! Und ich will es auch durchziehen. Nur macht es mich fertig, wenn ich sehe, dass mein Vater nur den Kopf schüttelt, und das auch, wenn andere Leute mit mir darüber reden. Dass ich ihm etwas vorspiele und er nicht einmal "Toll gemacht" dazu zu sagen hat. Dass er es vielleicht gar nicht wirklich ernst nimmt.

Aber ich nehme es ernst, oh ja. Ich werde es ihm und allen anderen, die dumm lachen und reden schon zeigen. Er wird es schon sehen, wenn ich besser und besser werde und anfange, JMLA's auf dem Schlagzeug zu holen. Er wird es schon sehen, wenn ich es auch da zu etwas bringe. Und dann, hoffe ich, wird er endlich stolz sein und "Toll gemacht" sagen.
Dieses Szenario rede ich mir ab jetzt immer vor. Was schert es mich, was die anderen dazu sagen? Sie werden es schon sehen.

Und trotzdem ... bei meinem Vater ist das was anderes.
Aber ich muss nach vorne sehen und das einhalten, was ich oben geschrieben habe. Nur dann kommt es auch so, wie ich hoffe.

Okay, der Eintrag ist länger geworden als geplant.
Aber es tat gut, sich das von der Seele zu schreiben.

Übrigens hat Barca nichts gewonnen heute, außer einen mickrigen Remis-Punkt. Das hebt meine Laune erheblich.
16.9.09 23:12


Vom Schulbeginn, schwangeren Tanten und Drumsticks

Heute, an diesem herrlich nieselregnerischen, bewölkten Montag, hat die Schule wieder begonnen. Zumindest in unserem Bundesland. Anlässlich dieses erfreulichen Ereignisses - ich habe noch gefühlte drei Wochen Ferien, juche! - kämpfte ich mich bereits zu früher Stunde aus dem Bett, um zum Schulgottesdienst zu gehen und meiner kleinen Cousine zuzusehen, wie sie nebst allen anderen Erstklässlern ehrfürchtig in der Kirchenbank saß und dem Bevorstehenden entgegenblickte. Richtig süß, dieser Anblick. Ihre Ehrfurcht wandelte sich gegen Ende des Gottesdienstes allerdings schnell in Langeweile, weswegen sie und eine Freundin anfingen zu kichern und die Jungs neben sich zu necken und zu pieksen. Meine Tante, die samt Babybauch neben mir auf der Empore saß, war davon eher nicht begeistert. Aber so sind Kinder nun mal; unbeschwert und voll von Gedanken und Gefühlen, die uns Erwachsenen längst verwehrt sind.

Gestern fand übrigens das lang erwartete Familienfest zu Ehren von Opas achtzigstem Geburtstag statt. Das bedeutete, dass sich auch jene Teile der Familie, die sonst eher selten in unserer mitte weilen, zu uns stoßen würden, um mit uns zu feiern. Sogar die "Exoten" waren gekommen - als solche werden gerne die Kinder meiner Tante Gabi bezeichnet, die generell etwas ... anders sind als die anderen. Zwar sind sie schon erwachsen, aber das hält sie noch lange nicht davon ab, komische Spleens zu haben.
Weiters waren auch meine Cousinen Susi und Julia anwesend, letztere mit ihrem Langzeitfreund Jörg.
Zu Jörg sollte etwas dazugesagt werden - es scheint, als hätte sie mit diesem Kerl einen echten Glücksgriff getan. Er sieht nicht schlecht aus, hat einen supernetten Charakter und ist immer freundlich und guter Dinge. Außerdem hat er anscheinend das ständige Bedürfnis, Julia einen Arm um die Schulter/Taille zu legen und zu knuddeln. Niedlich. Er könnte Kurse für andere Männer geben und sie mal darauf aufmerksam machen, was sie alles nicht für ihre Freundin tun. Schwuppdiwupp und er wäre reich.

Eines der lustigsten Themen an diesem Abend war die Namensfrage für die beiden ungeborenen Kinder meiner zwei schwangeren Tanten. Während sich Bernadette verschwiegen gab und sich nicht wirklich auf unser Suchspiel einließ (es gibt bereits zwei Namen in der engeren Auswahl - Sebastian & Tobias), entwickelte sich das Spiel mit Lilli zu einer richtigen Gemeinschaftsaktivität. Obwohl Lilli bereits sehr dem Namen Felix zugetan ist, fanden wir immer wieder neue Vorschläge, die mit der Zeit immer abstrusere Formen annahmen (wie Berthold, etc.) Gut, dass es dann an der Zeit war, nach Hause zu gehen, sonst wäre Lilli wahrscheinlich wahnsinnig geworden.

Wahnsinnig werde ich auch gerade ... nun, vielleicht nicht wahnsinnig im herkömmlichen Sinn. Der Begriff "aufgeregt" würde viel eher auf meinen momentanen Gemütszustand passen. Der Grund ist meine erste Schlagzeugstunde, angesetzt für halb fünf. Ich und Schlagzeug - ich kann es noch immer nicht fassen.
Ich finde es toll, richtigen Schlagzeugern beim Spielen zuzusehen und ich habe ein ausgeprägtes Faible für Pauken. Daher die glorreiche Idee, mich selbst für Schlagzeugunterricht anzumelden. Mal sehen, wohin das führen wird. Bis zum Bronzenen JMLA wäre es schon nett. Mein Lehrer hat sich ja schon einmal sehr freundlich angehört und einer, der Landesjugendreferentenstellvertreter ist, muss doch gut mit Kindern/Schülern umgehen können ... oder nicht?
Auf alle Fälle bin ich zwar nicht mehr so nervös wie noch vor ein paar Tagen, aber doch noch nervös genug, mich die ganze Zeit zu fragen, wohin das nur führen wird. Schlussendlich wird es aber ohnehin nur dazu führen, dass mir das ganze dann mehr Spaß macht als gedacht und ich mich auf die nächste Stunde freue.

So, nun ist es 14:54 - Zeit, um ins Wohnzimmer überzusiedeln, den Fernseher anzumachen, '131' für TeleMadrid einzustellen und die Sportmeldungen zu kucken - die Aussichten auf einen neuerdings wieder (fast glatt) rasierten Iker stehen gut!

*Feuerwesen

14.9.09 14:56


Von Insektenstichen und anderen Unannehmlichkeiten.

Insektenstiche sind schon etwas schreckliches. Sie können einem, wenn gut gezielt, richtig den Tag/dieWoche/was auch immer vermiesen. Am fürchterlichsten sind da noch die Mückenstiche, ausgeteilt von Viechern, die einen meistens des Nachts heimsuchen, wo man sich nicht gegen sie wehren kann - außer mit einem Mückenstecker (der aber auch nicht immer das hält, was er verspricht).

Nun ist mir allerdings etwas passiert, das ich nicht mehr einfach so als Mückenstich abtun kann. Gewiss, der Mückenstecker hat kläglich versagt, aber das vielleicht einfach nur, weil die Kreatur, die mir diesen fürchterlichen, neuen Stich an der Wade zugefügt hat, keine Mücke war, sondern etwas viel grausameres?

Ich wage es mir gar nicht auszumalen. Der Stich selbst sieht im Grunde genommen aus wie ein Wespenstich. Was allerdings nicht möglich sein kann, denn a) wie kommt eine Wespe unbeschadet unter meine Bettdecke und wieder heraus und b) wieso bin ich nicht aufgewacht, wie man es bei einem schmerzhaften Wespenstich normalerweise sollte? Außerdem schlafen Wespen nachts, punkt.

Mein Freund hatte eine tolle Theorie bezüglich meines Monsterstichs, dessen Schwellung mittlerweile die Größe eines kleinen Golfballs mit einem netten roten Punkt in der Mitte angenommen hat. "Eine Spinne hat dich gebissen, die hausen mit dir in deinem Zimmer, ob du willst oder nicht. Du siehst sie nicht!"

Ja klar. Ich stelle hiermit klar, dass sich in meinem Zimmer definitif keine Spinnen befinden, schon gar keine unsichtbaren. Das wäre ja noch schöner. Also verwarf ich die Spinnen-Theorie gleich wieder und besorgte mir lustige essigsaure Tonerde, mit der ich nachher meine Beule einbandagieren und den Fuß hochlagern werde.

Was die anderen Unannehmlichkeiten angeht - nun, so unannehmlich sind sie gar nicht. Da wäre bloß die drückende Schwüle, die sich über uns gelegt hat und sich nicht in einem Gewitter entladen will. Oder die Tatsache, dass ich noch immer keine tollen, schwarzen Schuhe für mein Dirndl habe (wo ich es doch am Samstag unbedingt anziehen will). Hoffentlich bringt der morgige Einkaufsbummel in Passau diesbezüglich Erfolgserlebnisse, sonst muss ich in Sachen Hochzeitskleidung umdisponieren.

So, und nun werde ich mein Bein wie angekündigt einbandagieren gehen. Vorher hinterlasse ich allerdings noch eine kleine To-Do-List des weiteren Abends, für all jene, die es interessiert - oder auch nicht.

+ Bein mit essigsaurer Tonerde einreiben + verbinden
+ ICQ Gespräche mit Eirien/Glücksbärchi/Susi führen
+ An "Caminos" weiterbasteln
+ Im Bett lesen

Das war's so ziemlich. Für heute zumindest.

*Feuerwesen

17.8.09 21:03


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